Selima

Die Tänzerin Selima entdeckte während ihrer Schulzeit die Faszination des orientalischen Tanzes. Sie ließ sich verzaubern von einer bereits ausgeprägten Szene mit nie geahnter Vielfalt. Der weiblichste aller Tänze ließ sie nicht mehr los und so besuchte sie zunächst über drei Jahre lang die Kurse von Aisha (Melanie Roth) in Kamp-Lintfort. Hier erlernte sie die Grundtechniken sowie Choreographien und sammelte Auftrittserfahrung während kleiner Vorführungen und beim alljährlichen Sommerfest. Parallel hierzu entstand in privaten Trainingseinheiten mit der befreundeten Tänzerin Lalima das Duo Karizma. Kreative Ideen und neue Accessoires wurden wichtiger und so entwickelte sich das Duo mit neuen Kostümdesigns, einer kurzen Feuershow und diversen Stilmixen in Richtung Modern Oriental Dance.

Denn nicht nur der klassisch orientalische Tanz hatte es Selima angetan – sie erarbeitete in den folgenden Jahren durch verschiedene Workshops bei namhaften Dozenten wie Mitra Mir Emadi, Djamila (Frankfurt), Aziza (Orientalisches Festival) und Gamila (Ingolstadt) verschiedenste Facetten des im Volksmund bekannten „Bauchtanzes“. Besonders weiche, fließende Bewegungen zeichnen sie aus. Der Einsatz unterschiedlichster Utensilien wie Schleier, Fächerschleier, Isis-Wings und Kerzen gehört genauso zu ihrem Repertoire wie der spanisch-arabische Tanz, Fantasy-Elemente und Burlesque-Feeling.

Ab dem Jahr 2006 tanzte sie im Studio Cahira in Düsseldorf unter der Leitung von Nana Kempkes im Ensemble Cahira, welches sich neu aus Schülerinnen verschiedener Kurse formierte. Alle Tänzerinnen beherrschten verschiedene Tanzstile aus dem breiten Spektrum des Orientalischen Tanzes. Gemeinsam erarbeiteten sie effektvolle und anspruchsvolle Gruppen-Choreographien mit Accessoires wie Zimbeln, Schleiern, Stock, Leuchter, Säbel/Schwertern oder Tambourin, welche beim Publikum großen Anklang fanden. Aus Zeitgründen sagte Selima dem Ensemble Cahira nach der Show “Bellydance goes Halloween” schweren Herzens Lebewohl, denn…

…das Jahr 2010 brachte ihr zunächst durch die Arbeit in verschiedenen Duos neue Möglichkeiten. Im Frühjahr übernahm sie die Leitung der Auftrittsgruppe „Galiah“ in Duisburg. Mit viel Fantasie und bildhaften Erklärungen brachte sie den Schülerinnen neue Choreographien bei und stärkte ihre Technik. Durch die Eröffnung des Studios „Das Tanzende Kamel“ in Haan bekam sie die Möglichkeit, fest als Dozentin tätig zu werden und auch weitere Workshops zu gestalten. So entwickelte sie für die Teilnehmerinnen u. a. einen betörenden Tanz mit dem Kerzentablett.

Heute unterrichtet sie regelmäßig einen Kurs der VHS Duisburg,  bildet sich in anderen Bereichen des Tanzes fort und geht neue und innovative Wege.

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